Immer mehr Vereine setzen mittlerweile zum Trainieren auf Kunstrasenplätze. Diese bieten den Vorteil, dass sie nahezu das ganze Jahr über bespielbar sind. Gerade in den Wintermonaten bietet ein Kunstrasenplatz eine perfekte Trainingsmöglichkeit. Da Kunstrasenplätze technisch immer ausgereifter werden, bieten sie fast die identischen Möglichkeiten wie ein Rasenplatz. Mittlerweile sind Kunstrasenplätze bereits in der dritten Generation und bieten ein natürliches Verhalten.

Deshalb gibt es bei den Spielern auch kaum Verletzungen mehr. Ein weiterer Vorteil der Kunstrasenplätze ist die hohe Nutzungsdauer. Naturrasenplätze bieten eine Nutzungsdauer von maximal 800 Stunden jährlich. Dagegen kommen die Kunstrasenplätze auf bis zu 2500 Stunden. Deshalb ist eine hohe Frequentierung mit vielen Mannschaften möglich. Der Unterbau eines Kunstrasenplatzes hält circa 40 Jahre. Nach 15 Jahren muss der Oberbelag gewechselt werden. Bei einem Bau eines Kunstrasenplatzes muss mit Kosten von rund 500.000 Euro gerechnet werden. Die Pflegekosten des Kunstrasens sind deutlich unter denen eines Rasenplatzes.

Während bei einem Rasenplatz Kosten bis zu sechs Euro pro Quadratmeter entstehen, sind diese beim Kunstrasen auf rund zwei Euro zu beziffern. Als Schuhe können sowohl Nocken- als auch Noppenschuhe verwendet werden. Gerade in der Zukunft wird die Anzahl der Kunstrasenplätze wohl deutlich zunehmen, da hier der Trainingsbetrieb gewährleistet ist.